Liebe Mitpilger.

Den Weg von Schwandorf nach Altötting gehen wir in der Woche nach Ostern, in der sog. Osteroktav.
In den Evangelien sind zu Ostern viele unterwegs: zum Grab Jesu und weg vom Grab zu den Aposteln
und den Jüngern und später gehen sie zu allen Menschen.

Die berührendste Weg-Geschichte ist wohl die van den Emmausjüngern,
die zu zweit losgehen und zu dritt ankommen,
die am Beginn noch im Karfreitag stecken und die am Ziel den Auferstandenen erkennen,
diese Geschichte, die so traurig beginnt und so österlich endet.

Wir denken unterwegs an die Kreuzwege und Passionsgeschichten der Menschen,
denen wir unser Gebet versprochen haben und werden auch selber im Glauben gestärkt.
Betend und singend öffnen wir uns für den unsichtbaren Wegbegleiter,
der uns den Sinn der Schrift aufschließen und jeden Tag das Brot brechen will wie am Ostertag den Emmausjüngern.

Im Rosenkranzgebet bedenken wir den Weg Jesu und seiner Mutter:
lichtvolle, schmerzliche, von Leid und Tod verdunkelte Stationen und ein Ziel, das alles überstrahlt.
Unsere Pilgerwege führen uns wie unsere Lebenswege:
faszinierende und langweilige, erfüllende und anstrengende erholsame und steinige Strecken.
Und wir wissen: sie haben alle ein Ziel.

Reinhard Forster, Pfarrer
Hans Dieter Göring, Diakon

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